Gebratener Riesenbovist + Rezept

Gebratener Riesenbovist ist äußerst lecker und schmackhaft – Mein Mann und ich konnten dies gestern zum ersten Mal selbst testen. :)

Mein Schwiegervater hat uns aus ihrem Urlaub in der Nähe von Berlin einen “kleinen” Riesenbovist (Langermannia gigantea) mitgebracht. Dieser Pilz besaß keinerlei Mängel und fühlte sich ausgesprochen lustig an… fast wie ein sehr weicher Fußball.

Riesenbovist (Langermannia gigantea)

Riesenbovist (Langermannia gigantea)

Gestern wurde der Bovist zu einem Abendbrot verarbeitet und zwar klassisch paniert und angebraten.

» Rezept für einen Riesenbovist

Der Bovist wird gründlich gereinigt, ggfs. etwas geschält und danach in dicke  Scheiben geschnitten. Die Pilzscheiben werden in verwirrltem Ei gewendet, danach gründlich mit Paniermehl paniert.

Riesenbovist (Langermannia gigantea)

Riesenbovist (Langermannia gigantea)

Mit reichlich Öl in der Pfanne werden nun die Pilzscheiben goldbraun angebraten und z.B. mit frischem Brot oder gekochten Kartoffeln sowie einem leichten Gemüse serviert.

Dummerweise waren die fertigen Pilzscheiben schneller verspeißt als ich Fotos davon machen konnte. ;)

» Mein Fazit zum Riesenbovist

Wenn ihr mal durch Zufall an einen Riesenbovist kommt, dann lehnt ihn nicht ab. Er ist eine schmackhafte Alternative zu den normalen Waldpilzen. :)

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 22. September 2009 um 21:06 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Alltägliche Dinge abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit, einen Kommentar zu hinterlassen oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

20 Kommentare »»

  1. 1. Helga

    Kommentar vom 25. September 2009 um 21:25

    Hallo Maja, genau so bereite ich den Bovist zu, wenn ich mal einen finde. Leider haben wir seit Wochen keinen Tropfen Regen bekommen, so dass es auch keine Pilze gibt. Liebe Grüße Helga

  2. 2. – Maja

    Kommentar vom 25. September 2009 um 21:51

    Hallo Helga,
    oh das ist schade. Bei uns gab es gestern Regen und ich hoffe am Wochenende wieder Pilze. :)
    Liebe Grüße,
    Maja

  3. 3. Suchblume-Blog » Blog Archive » Riesenbovist oder Grüße aus dem All

    Pingback vom 26. September 2009 um 11:23

    […] hab ich sie nach Hause geschleppt und gleich Wikipedia befragt: Riesenbovist. Aha. Eßbar. Nagut. Pilzschnitzel. […]

  4. 4. – Marco

    Kommentar vom 29. Oktober 2009 um 08:07

    Ich hab gestern auch einen gefunden. 1,7kg schwer! Ich hab dein Rezept gleich ausprobiert.
    Schmeckt super, ein bischen wie Backcamembert.

  5. 5. – Maja

    Kommentar vom 29. Oktober 2009 um 10:12

    Hallo Marco,
    es freut mich, dass es dir geschmeckt hat. :) Letztens habe ich gelesen, dass man auch etwas Knoblauch dazu geben kann. Werden wir beim nächsten Mal ausprobieren.
    Liebe Grüße,
    Maja

  6. 6. – Bernd

    Kommentar vom 17. November 2009 um 18:31

    Habe heute Nachmittag kurz vor D`dorf Kaiserswerth einen Riesenbovisten am Straßenrand liegen sehen. Zuerst dachte ich es wäre ein Findling und bin weitergefahren. Auf dem Rückweg habe ich angehalten und mir dieses Prachtexemplar angeschaut und weil er schon lose war mitgenommen. Er roch so schön nach champion. Da ich den Pilz nicht kannte habe ich erst mal einige Leute gefragt aber keiner konnte mir eine befriedigende Antwort geben. Meine Schwiegermutter sagte sofort: ein Riesenbovist, den kann man essen, in Scheiben geschnitten und paniert,dann braten, schmeckt gut.Ich wollte mir aber noch eine zweite Meinung einholen, also fuhr ich zur Gruga und fragte dort nach. Die gleiche Antwort. Jetzt muß ich nur noch meine Frau davon überzeugen, mal sehen ob es gelingt.Ach ja hier noch die Maße, Durchmesser ca 40 cm, Umfang ca 110 cm Gewicht 4,4 kg

  7. 7. – Maja

    Kommentar vom 17. November 2009 um 18:47

    Hallo Bernd,
    wow! Das ist wirklich mal ein Riesen(!)bovist. Lasst ihn euch gut schmecken. :)
    Liebe Grüße,,
    Maja

  8. 8. – Michael

    Kommentar vom 09. August 2010 um 14:15

    Hallo,

    heute morgen als ich im Park spazieren ging.
    Schaute ich und da sah ich unter einem Baum im Schatten einen etwa 15-20 cm langes Gebilde.
    Beim näheren hinschauen sah ich das es ein Langermannia gigantea war.
    Ich lies mich nicht bitten und sammelte den Pilz ein.
    Ich suchte schon einge Zeit und bin diesmal durch Zufall auf diese Pilz gestoßen.
    Habe ihn kurz gewaschen dann geschält, in Scheiben geschnitten, in verquirrlten Ei gewendet und paniert. Muss ihn nur noch braten. Freue mich auf den Genuß.

    LG Michael

  9. 9. – Helga de Haan

    Kommentar vom 24. August 2010 um 14:41

    Hallo,
    Kann man den Bovist auch einfrieren, weil es viel zu gross ist fuer eine Mahlzeit.
    Danke
    Helga

  10. 10. – Maja

    Kommentar vom 27. August 2010 um 21:22

    Hallo Helga,
    dazu kann ich dir leider nix sagen. Ich habe es noch nie getestet. Google am besten mal danach.
    Liebe Grüße,
    Maja

  11. 11. – tom

    Kommentar vom 04. September 2010 um 22:06

    Hallo Pilzfreunde,
    ich habe ca.10 Prachtexemplare auf einer Wiese stehen.
    Gibt es ausser der Paniermethode noch andere Arten der Zubereitung die schon mal irgend wer ausprobiert hat?
    Gruß Tom.

  12. 12. – Maja

    Kommentar vom 05. September 2010 um 12:00

    Hallo Tom,
    ich habe mal was von einem Gulasch gelesen. Selber habe ich jedoch immer nur die Paniervariante gemacht.
    Liebe Grüße,
    Maja

  13. 13. Olli

    Kommentar vom 05. September 2010 um 12:12

    … oder verschenk einfach 9 an deine Nachbarn und Freunde :]
    Dann hast du nächstes Jahr vielleicht ein, zwei Rezepte mehr.

  14. 14. – tom

    Kommentar vom 19. September 2010 um 09:36

    ….verschenken ist eine gute idee, aber die Menschen sind doch stark verkümmert wenn es darum geht eine Mahlzeit zuzubereiten bei der die Attraktion erst von einer Wiese geholt und dann auch noch geschlachtet werden muss.
    Bin bei dem Versuch welche zu verschenken auf ziemliche Ignoranten gestoßen, mal sehen was die Sporenverteilung nächstes Jahr bringt………….

  15. 15. Otti

    Kommentar vom 30. September 2010 um 09:30

    Hi,
    ich wurde gestern fündig und hatte einen Riesenbovist von ca. Fußballgröße (bisschen platt, 30x25x18) mit 1,7kg Gewicht. Der größte Pilz, den ich je gefunden habe. Wow. Heute Abend kommt er in die Pfanne – scheibchenweise :)
    Duften tut er ja so schon richtig gut.
    Die Stelle werde ich mir jedenfalls merken…
    Viele Grüße
    Otti

  16. 16. – bernhard

    Kommentar vom 08. August 2011 um 07:58

    hallo,habe jetzt 43 jahre auf den buckel,und meinen ersten bovist gefunden,im oberfränkischen bayreuth.bin sehr sztolz darauf.habe dein rezebt gelesen und werde es auch gleich testen.
    danke und grüsse von bernhard

  17. 17. – Sunny

    Kommentar vom 04. September 2011 um 11:21

    Hallo zusammen,

    also irgendwie habe ich wohl Pech, denn ich habe noch nie einen gefunden :-(

    Gibt es da irgendwelche bevorzugten Ecken, wo der Bovist wächst?

    Oder vielleicht haben wir hier einfach zuviele natürlichen Fressfeinde (oder auch Nachbarn, die schneller sind als ich…)

    Ich würde einfach auch gern mal wissen, wie der panierte Bovist schmeckt, zumal ich letztens erst die Liebe zu Pilzen wieder gefunden habe.

    Viele Grüße, Sunny

  18. 18. – Diddy

    Kommentar vom 09. September 2011 um 19:31

    Hallo, habe heute ein Prachtexemplar gefunden 4,5kg
    will mal sehen wie er von innen aussieht und ob er noch Genießbar ist. Weiß jemand ob man den Bovisten einfrieren kann?
    grüße von diddy

  19. 19. – Berni

    Kommentar vom 05. November 2012 um 22:02

    Käpt´n Kirk an alle!

    Habe nach 56 Lentzen gestern meinen ersten, Fußballgroßen Bovisten direkt vor der Haustüre gefunden und gleich nur mit Pfeffer und Salz gebraten.

    Echt lecker!

    Ab und zu lohnt sich es, die Augen mal Richtung Boden zu richten!

  20. 20. – Erika

    Kommentar vom 23. August 2013 um 20:09

    Hallo an alle Garten- u. Pilzfreunde!

    Die Riesenboviste fand ich vor ca. 15 Jahren in Frankreich (Normandie) auf einer Weide. Ich war gerade schwanger, die franz. Freunde warnten mich und waren sehr skeptisch, aber ich hatte gleich ein gutes Gefühl bei den Pilzen. Es waren mehrere, die lagen dort im Gras wie UFOs, guter geruch, weiß und fest und rund, Größe wie Straußeneier etwa.
    Der Bauer von nebenan, den ich fragte, sagte nur:
    Ja, ja, ein sehr guter Pilz, in Scheiben schneiden und in Butter mit Salz und Pfeffer braten, wie Kalbsschnitzel. Evtl. Petersilie dazu. Das haben wir dann auch so gemacht, köstlich!
    Warum panieren und unnötige Kalorien essen?
    Es geht auch wie mit anderen Pilzen zusammen mit Zwiebeln, Kräutern, evtl. Knoblauch. Ein Hauch Zitronensaft. Dazu ein Weißwein….
    Bon appétit!
    Gruß Erika aus Hamburg

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