Üppige Pfirsichernte trotz Kräuselkrankheit

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Im Mai 2011 hatte ich davon berichtet, dass unsere Pfirsichbäume die Kräuselkrankheit haben. Uns wurde die Behandlung mit Fungiziden empfohlen, da sonst die Ernte ausfalle.

Ehrlich gesagt haben wir gar nichts gegen die Kräuselkrankheit unternommen. Weder die Bäume mit Fungiziden besprüht (was wir auch grundsätzlich ablehnen), noch das befallene Laub eingesammelt. Wir haben einfach die Bäume machen lassen: Sie warfen alles befallene Laub ab und entwickelten neue Blätter und Blüten. Schon nach 1-2 Monaten war von der ganzen Krankheit nix mehr zu sehen.

Pfirsichernte 2011
Pfirsichernte 2011

Unsere üppige Pfirsichernte zeigt auch, dass die Nichtbehandlung wohl nicht so falsch gewesen sein kann. Ob nicht behandeln gegen die Kräuselkrankheit wirklich eine Lösung ist, wird sich in den nächsten Jahren zeigen, wenn wir weiterhin nicht handeln. 😉 Ich werde berichten…

Pfirsichernte 2011
Pfirsichernte 2011
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Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 15. September 2011 um 10:12 Uhr veröffentlicht.

7 Kommentare »»

  1. 1. brigitta

    Kommentar vom 17. September 2011 um 10:08

    Hallo Maja,
    also wir halten es mit unserem Pfirsichbaum genauso wie ihr. Nicht spritzen, nicht kümmern. Er trägt jedes Jahr – mal mehr mal weniger. Dieses Jahr ist es auch reichlich. Das geht jetzt schon seit 10 Jahren so. Obwohl der Baum manchmal schlimm aussieht, mache ich mir mittlerweile keine Sorgen mehr, das er eingeht. Die packen das! LG Brigitta

  2. 2. – Maja

    Kommentar vom 19. September 2011 um 18:33

    Danke Brigitta, ich dachte mir schon so etwas. 🙂
    Liebe Grüße,
    Maja

  3. 3. – Andrea

    Kommentar vom 05. Oktober 2011 um 17:52

    Ich sehe das zum ersten Mal! Ist das weit verbreitet? Wie kommt denn sowas?

  4. 4. – Maja

    Kommentar vom 11. Oktober 2011 um 10:52

    Was siehst du zum ersten Mal? Die Kräuselkrankheit? Die kommt wohl häufiger vor.
    Liebe Grüße,
    Maja

  5. 5. – Nico Pawlak

    Kommentar vom 01. November 2011 um 22:13

    Diese Pfirsiche schmecken bestimmt sehr lecker! 🙂

  6. 6. – Ulli

    Kommentar vom 06. Januar 2012 um 18:46

    Hallo Maja,
    habe 8 Pfirsichbäumchen im Garten. Alles „Kernechter vom Vorgebirge“, also aus dem Kern gezogen, seit Generationen.
    Ich mache mir viel Arbeit mit den Pfirsichen, aber gerne! 1. Blüten ausbrechen, oder die oberen Teile abschneiden, wenn nur eine Blüte am Wirtel ist. Laut Literatur ist nur bei den Knoten mit zwei Blüten genügend Kraft im Ast, um große Früchte zu bringen.
    2. Wenn sich Kreuselblätter zeigen, schneide ich die befallenen Zweige bis zu dem Bereich ab, wo die Kräuselei beginnt und verbrenne das alles.
    3. sprühe ich mit Brennessellauge (Wasser und Brennes mindestens 10 Tage „reifen“ lassen). Gift kommt mir nicht in den Garten, höchstens als Pflanze, da gibt es ja viele.
    4. Dadurch habe ich momentan sehr wenig mit Kräuselkrankheit zu tun und meine Früchte sind relativ groß. Ernte ca 30-40 kg!

    Ein Hinweis zum Einfrosten kommt später!
    Ulli

  7. 7. – Maja

    Kommentar vom 07. Januar 2012 um 14:58

    Hallo Ulli,
    wow du pflegt deine Bäume ja sehr gründlich. Mir wäre das ehrlich gesagt viel zu viel Arbeit. 😉
    Liebe Grüße,
    Maja

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